«Die schwarze Spinne»

Das Geheimnis um die Pest, Tierseuchen – und den Teufel!

Gotthelfs wohl berühmteste Novelle «Die schwarze Spinne», spielt an einer Taufe auf einem Emmentaler Hof: Ein alter Fensterposten, ein «Bystal», im neuen Haus zieht die Aufmerksamkeit der Taufgesellschaft auf sich – und so ergibt es sich, dass der Grossvater die Geschichte um den geheimnisvollen Pfosten mit dem Holzzapfen wohl oder übel erzählen muss. Eingesperrt im Pfosten soll nämlich die «schwarze Spinne» sein, welche symbolisch für Seuchen und Pest im 15. Jahrhundert stand. An der Sonderausstellung in Lützelflüh, in den ehemaligen Wohn- und Arbeitsräumen von Albert Bitzius und seiner Familie, erfahren Sie alles über die mittelalterliche Pestepidemie im Emmental, welche Rolle der Teufel spielte und was es wirklich mit der tödlichen Spinne auf sich hatte.

Hin- und Rückreise mit der S4 oder S44 ab Bern Richtung Lützelflüh-Goldbach. Anschliessender Fussmarsch von ca. 10 Minuten geradeaus der Dorfstrasse entlang, über die Emme, an der Gemeindeverwaltung vorbei und dem Rainbergliweg entlang bis zum Zentrum.

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Gor du Vauseyon – Neuenburg

Die Oase der Ruhe in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums.

Am Rande des Stadtzentrums, in unberührter Natur, überwindet der Fluss Gor du Vauseyon Schlucht und Wasserfall und fliesst unter den Überresten einer Mühle aus dem 17. Jahrhundert durch. Die Mühle besteht aus acht Rädern, einem Brunnen aus dem 17. Jahrhundert und einem aus dem 19. Jahrhundert. Die Wasserrad-Technik, die im vorindustriellen Zeitalter für den Antrieb der Maschinen verwendet wurde, wird in einem für sie gewidmeten Lehrpark näher erklärt. Nach weiteren spannenden Informationen im Informationspavillon, geöffnet jeden ersten Samstag im Monat, von April bis Oktober, gelangen Sie auf dem Wanderpfad über Brücken und Stege bis nach Valangin.

Hin- und Rückreise ab Bern mit der S5 Richtung Neuenburg. Anschliessend mit dem Bus 380 Richtung le Locle, Jardin Klaus. Aussteigen in Neuchâtel, Vauseyon und Fussmarsch von ca. 10 Minuten bis zum Ziel.

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RBS – Wanderweg Bern – Solothurn

Ihnen geht die Zugfahrt viel zu schnell um die Landschaft zu betrachten? Dann ist der RBS-Wanderweg genau das Richtige, um die Strecke Bern  – Solothurn besser kennenzulernen. Sie durchstreifen ein gut erschlossenes Gebiet entlang der öffentlichen Wanderwege. Um den ganzen Weg zurück zu legen, benötigen Sie 9 Stunden und 30 Minuten. Die Strecke kann aber auch in kleine Abschnitte aufgeteilt werden. Unterwegs besteht die Möglichkeit, auf den Zug umzusteigen.

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