Der RBS geht in die zweite Phase der Ideensuche für die neuen Züge

Medienmitteilung RBS

Bis 2020 sollen neue Züge die alten «Mandarinli» auf der S-Bahn-Linie Bern–Worb (S7) ersetzen. Der RBS hat seine Fahrgäste von Anfang an in die Beschaffung der neuen Fahrzeuge mit einbezogen. Nach der Ideensuche im Herbst 2014 hat der RBS über 600 eingegangene Ideen ausgewertet und weiterentwickelt. Ab 26. Januar 2015 können die Fahrgäste nun nochmals mitreden, um die entstandenen Ideen weiter zu präzisieren. Beim ersten Teil des Ideenprojekts für die Nachfolgezüge der alten «Mandarinli» auf der Linie S7sind im vergangenen Herbst über 600 Ideen zu Themen wie Ein- und Ausstieg, Sitz- und Stehplätze, Ausstattung oder Fahrgastinformation eingereicht worden. Der RBS hat diese nach den Kriterien massentauglich, nachhaltig und umsetzbar ausgewertet, sie weiterentwickelt und direkt auf der Crowdsourcing-Plattform atizo.com prämiert. Ab dem 26. Januar erhalten die Fahrgäste nun für zehn Tage wieder die Gelegenheit zum Mitreden.Die Umfrage richtet sich in erster Linie an die Fahrgäste der S7. Auf Hängern in den Zügen wird der Link zu einer Online-Umfrage veröffentlicht; über diesen Link können direkt in der S7 zehn Fragen zum neuen Rollmaterial beantwortet werden. Die Fragen sind aus den weiterentwickelten Ideen entstanden und sollen diese präzisieren. Die Umfrage ist so konzipiert, dass sie in gut zwei Minuten bequem im Zug auf dem Handy abgeschlossen werden kann.

Derzeit bereitet eine Projektgruppe des RBS für die neuen Züge die Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Vorgaben vor. 2016 soll klar sein, welcher Hersteller die Fahrzeuge für den RBS bauen soll. Der erste Zug soll gegen Ende 2018 in Betrieb gehen, ab 2020 werden alle neuen Fahrzeuge auf der S7 im Einsatz sein und die alten Züge («Mandarinli» genannt) abgelöst haben.

Die S7 wird an Werktagen im Durchschnitt von 24‘000 Fahrgästen benutzt; sie ist damit die nachfragestärkste Linie der gesamten S-Bahn Bern.